Die Evangelischen Dekanate Gladenbach und Biedenkopf haben bereits 2006 eine Arbeitsgemeinschaft gebildet. Zum 1. Januar 2016 sind sie auf der Grundlage des Dekanatsneuordnungsgesetzes zum neuen Dekanat Biedenkopf-Gladenbach zusammengelegt worden.

Die Postanschrift des neuen Dekanats lautet (vorläufig bis zum Bezug des Dekanatssitzes in Steffenberg-Niedereisenhausen):

Evangelisches Dekanat Biedenkopf-Gladenbach
Schulstraße 25
35216 Biedenkopf

Info: Das Dekanat Biedenkopf-Gladenbach

Das zum 1. Januar 2016 aus den Dekanaten Biedenkopf und Gladenbach neu gegründete Evangelische Dekanat Biedenkopf-Gladenbach erstreckt sich über rund 702 Quadratkilometer. Es ist Teil der Propstei Nord-Nassau. Im Norden grenzt das Dekanat an die Evangelische Kirche in Kurhessen-Waldeck, im Süden an die Evangelische Kirche im Rheinland.

In den 48 Kirchengemeinden des Dekanats Biedenkopf-Gladenbach leben rund 57 000 evangelische Christen. Es gibt 83 Orte, an denen regelmäßig Gottesedienst gefeiert wird – vor allem natürlich Kirchen, aber auch in Krankenhäusern oder Altenheimen.

Zum Dekanat gehören mit Bromskirchen und dem zur Gemeinde zählenden, schon im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis gelegenen Hallenberg die nördlichsten Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Neben dem oberen Edertal im Landkreis Waldeck-Frankenberg mit den Kommunen Battenberg, Allendorf und Hatzfeld zählen auch die Hinterland-Gemeinden Biedenkopf, Breidenbach, Dautphetal, Gladenbach, Steffenberg, Angelburg, Bad Endbach im Landkreis Marburg-Biedenkopf sowie die Kommune Bischoffen und die Eschenburger Ortsteile Simmersbach und Roth zum Dekanatsgebiet. Letztere liegen ebenso wie die „Südgemeinden“ Lahnau-Waldgirmes, Wetzlar-Naunheim und -Hermannstein im Lahn-Dill-Kreis.

Eine Übersichtskarte finden Sie unter dem Menüpunkt “Kirchengemeinden”.

Die Dekanate haben durch die “Dekanatsstrukturreform” in den vergangen Jahren mehr Verantwortung erhalten, damit sie die Kirche in der Region stärken. Das Dekanat bildet als so genannte “mittlere Ebene” das Bindeglied zwischen den Kirchengemeinden und der Landeskirche: Die Kirchenvorstände der einzelnen Gemeinden wählen die Vertretung ihrer Gemeinden in die Dekanatssynoden. Das sind die Parlamente auf der mittleren – der regionalen – Ebene. Ihre Mitglieder wählen beispielsweise den Dekan oder die Dekanin, bilden Ausschüsse und informieren über die Arbeit im Dekanat.