DEKANAT. Die erste Etappe der Partnerschaftsreise nach Tansania hat die neunköpfige Delegation aus dem Evangelischen Dekanat Biedenkopf-Gladenbach hinter sich: Derzeit befindet sich die Gruppe in Uganda, bevor es morgen früh um 5 Uhr weiter geht in Richtung Tansania, wo das Ziel Katembe nach dem sechs- bis siebenstündigem Transfer erreicht wird.
Die Delegation, der auch Dekan Andreas Friedrich und Pfarrer Jörg Stähler als Partnerschafts- und Ökumene-Referent des Dekanats angehören, war am Mittwochabend in der Biedenkopfer Hospitalkirche mit dem Reisesegen von Präses Roland Hartmann und rund zwei Dutzend Freunden und Verwandten verabschiedet  worden. Von Frankfurt ging es zuerst nach Dubai und dann nach anderthalbstündigem Aufenthalt weiter nach Entebbe, der ehemaligen Hauptstadt Ugandas. “Wir sind gut angekommen”, meldete Jörg Stähler am Nachmittag: “Beide Flüge gingen ohne Probleme über die Bühne.”

Lebewohl: Die Delegation mit einigen Freunden nach dem Reisesegen. Bis zum 11. August wollen die Gäste in Tansania Glauben, Kirche, Land und Leben der Christen im Partnerdekanat kennenlernen. (Foto: Kordesch/eöa)

Ziel der Reise ist der Kituntu-Distrikt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania. Die Kirche liegt im Nordwesten Tansanias an der Grenze zu Burundi, Ruanda und Uganda. Die Gäste – sieben von ihnen sind zum ersten Mal auf dem afrikanischen Kontinent – wollen nicht nur die Gemeinden des Kituntu-Distrikts besuchen und mit ihnen Gottesdienst feiern: Zum ersten Mal in dieser Form wird es auch eine Begegnung mit Lehrern und Schülern der TEGEMEO-Schule geben, die durch eine Schulpartnerschaft mit der Gesamtschule Battenberg verbunden ist.

Die Besucher wollen bis zum 11. August Glauben, Kirche, Land und Leben der Christen im Partnerdekanat kennenlernen, die Partnerschaft auf allen Ebenen weiterentwickeln und sich mit den Zukunftsperspektiven von Kirche und Gesellschaft beschäftigen, erläutert. „Gemeinsam mit den Partnern werden wir uns auch mit dem Reformationsgedenken beschäftigen und der Frage, wie Glauben und Freiheit Kirche und Gesellschaft verändern“, erläuterte Pfarrer Stähler. Auf besonderen Wunsch der Partner werde man sich gemeinsam auch mit dem Thema „Klimagerechtigkeit“ befassen, dem vor dem Hintergrund der zweijährigen Dürreperiode in Ostafrika besondere Bedeutung zukommt. (klk/eöa)