“Allein die Schrift – Sola scripura”: Darum geht es in der zweiten Folge unserer Mini-Serie “GegenStände” von und mit Pfarrer Olaf Schmidt, und wenig überraschend spielt die Bibel heute die Hauptrolle in seinem kurzen Impuls.

Pfarrer Olaf Schmidt beschäftigt sich im Vorfeld des Reformationstages 2020 mit den vier reformatorischen Grundsätzen. Jeden Montag um 12 Uhr ordnet er eines der “Soli” geschichtlich ein.

In der Renaissance bemühte man sich zunehmend, den Dingen auf den Grund zu gehen, erläutert er. Die Wissenschaft bemühte sich, “ad fontes”, also “zu den Quellen”, zu finden, und für die christlichen Theologen ist das natürlich die Bibel. Aber die Amtskirche wehrte sich dagegen, Laien das Auslegen der Heiligen Schrift zu erlauben – im Gegensatz zu Luther und der reformatorischen Bewegung. Ein Verdienst der Reformation ist, dass die Kinder Lesen und Schreiben lernen durften…

Pfarrer Olaf Schmidt ist Referent für Erwachsenenbildung und Beauftragter für Weltanschauungsfragen im Evangelischen Dekanat Biedenkopf-Gladenbach. Mit einer halben Stelle ist er als Gemeindepfarrer in Gönnern tätig.

Hier startet am 12. Oktober um 12 Uhr die zweite Folge:

 

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