Dautphetal-Buchenau (sval). Ihren Heimvorteil klar ausgenutzt haben die Konfirmanden der Evangelischen Kirchengemeinde Buchenau-Elmshausen beim diesjährigen Konfi-Cup der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. In einem spannenden Turnier setzten sich die Lokalmatadoren auf dem Lahnsportplatz in Buchenau gegen fünf weitere Teams aus ganz Hessen durch und vertreten nun die EKHN beim Bundesfinale des Konfi-Cup im kommenden Mai in Köln.

Von Beginn an ließen die Buchenauer gar keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie klar die Favoritenrolle innehaben. Schon die Eröffnungspartie des Turniers gegen die Lydiagemeinde Frankfurt gewann das heimische Team souverän mit 4:1. Noch deutlicher fiel der Sieg gegen die Gedächtnisgemeinde Bad Homburg aus. Hier schlugen die Gastgeber ihre Gäste mit 7:2. Es folgten ein knapper 1:0-Sieg gegen die Mannschaft eBBES, ein 4:1 gegen Framersheim/Gau-Heppenheim und schließlich noch ein 6:0-Kantersieg gegen die Mannschaft aus Osthofen.

Das Team aus Buchenau spielt gegen die Lydiagemeinde seinen Heimvorteil aus und gewinnt das Spiel mit 4:1 und später auch das gesamte Turnier. (Foto: Sascha Valentin)

Damit waren die Buchenauer das einzige Team, das alle seine Gruppenspiele gewonnen hatte. Diese Dominanz setzte sich auch in der Finalrunde fort, obgleich die Fans zeitweise auch ein wenig zittern mussten. Das Halbfinale gegen eBBES konnten die Gastgeber nämlich erst nach einem spannenden Elfmeterschießen mit 5:4 für sich entscheiden. Im Finale standen die Buchenauer dann erneut dem Team der Gedächtniskirche Bad Homburg gegenüber, das seinerseits die Mannschaft aus Framersheim/Gau-Heppenheim klar mit 5:0 geschlagen hatte. Hier trumpften die Lokalmatadore aber noch einmal auf und sicherten sich mit 2:0 den Gesamtsieg, der anschließend kräftig gefeiert wurde.

Spannende Kämpfe um den Ball und den Sieg im EKHN-Konfi-Cup spielten sich auf dem Buchenauer Sportplatz ab, wo die heimischen Vorjahressieger ihre Favoritenrolle klar auspielten und sich überlegen den Sieg sicherten. (Foto: Sascha Valentin)

Bei allem Wettkampf habe aber stets die Fairness und Kameradschaft im Vordergrund gestanden, freute sich Pfarrer Rolf Noormann vom Arbeitskreis Kirche und Sport der EKHN. Das sei zum Beispiel ganz deutlich geworden, als ihm ein Team mitteilte, dass es nicht antreten könne, weil tags zuvor zwei Mädchen ausgefallen waren. „Da hat sich dann eine andere Mannschaft eingeschaltet und gesagt, dass sie genug Spieler hätten und zwei von ihnen bei der gegnerischen Mannschaft mitspielen könnten“, berichtete Noormann. Das sei eine ganz tolle Geste gewesen.