Steffenberg-Niedereisenhausen. Weiße Wände sind zwar ordentlich, aber langweilig – auch in Verwaltungsgebäuden. Und nicht überall passt ein Jahreskalender. Bilder schaffen da Abhilfe und sorgen für Hingucker: Seit dem heutigen Freitag ist im Eingangsbereich unseres vor einem Jahr bezogenen Dekanatsgebäudes ein vierteiliges Gemälde von Jutta Bamberger zu bewundern.

Das in warmen Lila- und Ockertönen gehaltene Kreuz im Mittelpunkt des Werkes, das auch durch die Lücken zwischen den vier einzelnen Wandbildern betont wird, korrespondiert mit den „Hausfarben“ der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), die sich auch beim Außenanstrich des Gebäudes wiederfinden. „Eigentlich kann ich mit Lila nicht viel anfangen“, erzählt die Künstlerin, die nun aber ebenso wie die MitarbeiterInnen begeistert ist von der Wirkung, die das Bild auf den Betrachter hat.

Die Vorarbeiten laufen: Jutta Bamberger und Rudi Lehmkuhl müssen genau ausmessen, wo die vier Einzelbilder hängen sollen, um wie gewünscht als Gesamtensemble ein Kreuz zu bilden. (Foto: Kordesch/eöa)

Dass die Buchhändlerin auch künstlerisch tätig ist, wissen nicht viele. Dekan Andreas Friedrich hat im Gemeindehaus in Dautphe eine dreiteilige Abendmahlsszene von ihr entdeckt und war so angetan davon, dass er die Künstlerin zur Gestaltung eines Gemäldes für den Eingangsbereich des Dekanats einlud. Nach einigen Treffen und Entwürfen war es dann am Freitag (22. März) endlich soweit: Mit tatkräftiger Unterstützung in Gestalt von Rudi Lehmkuhl brachte die Inhaberin von „Buch & Bild“ die vier Einzelbilder an die Wand, wo sie bereits in den ersten Minuten viel Lob ernteten. (klk/eöa)

Fast fertig: Rudi Lehmkuhl und Jutta Bamberger befestigen das letzte der vier Einzelbilder an der Wand. (Foto: Kordesch/eöa)

Jutta Bamberger und Dekan Andreas Friedrich freuen sich über das gelungene Werk im Eingangsbereich des Dekanats. (Foto: Kordesch/eöa)