DEKANAT. Die Sonne Spaniens, das azurblaue Meer und die wunderbare Landschaft haben mehr als hundert Jugendliche bei den beiden Sommerfreizeiten der Evangelischen Jugend Biedenkopf-Gladenbach (ejuBiG.de) begeistert. Nacheinander ging es für die beiden Gruppen jeweils für 14 Tage weit in den Süden des Landes, nach Denia ins Camp Saron.

In dem schon aus vergangenen Jahren bekannten Camp Saron erwartete die Jugendlichen ein Gruppenhaus mit weitläufigem Gelände und palmenumstandenem Swimmingpool. Bei bestem Wetter kamen immer neue Freizeitaktivitäten zustande: Kreativangebote ebenso wie Action, Thematisches und Ausflüge, zum Beispiel nach Alicante oder zum Schnorcheln.

Die Dekanatsjugendgruppe der 15- bis 19-Jährigen bei ihrem Besuch in „Las Fuentes del Algar“ (Foto: Florian Burk/eöa)

Zunächst erlebten die 15- bis 19-Jährigen anhand von biblischen Lieblingsversen die persönlichen Seiten des Glaubens. Das Besondere: Zusätzlich ging es auch um jene Texte, die im Mitarbeitendenteam eher als schwierig angesehen wurden. So kamen verschiedene Gottesbilder zur Sprache, die unterschiedlichste Reaktionen hervorriefen. „Ich finde es wichtig, wenn Jugendliche nicht nur mit Antworten, sondern auch mit neuen Fragen nach Hause kommen“, berichtet Dekanatsjugendreferent Florian Burk über den intensiven Austausch.

Bei den 13- bis 15-Jährigen lautete das Motto „adventure 4 you“. Erstaunliche und unbekannte Abenteuergeschichten aus der Bibel zeigten den Jugendlichen, wie spannend Glaube werden kann. „Ein echtes Abenteuer entsteht genau dann, wenn viele Kleinigkeiten sich exakt ergänzen“, fasst Dekanatsjugendpfarrer Stefan Föste zusammen. So erfuhr die Gruppe, wie wunderbar Gott Menschen begleitet und ihnen sogar im Leid beisteht.

Einige Teilnehmer der 13- bis 15-Jährigen-Freizteit in der „Cova del Aigua“(Wasserhöhle). (Foto: Stefan Foeste/eöa)

Ein Höhepunkt war der gemeinsame Gottesdienst zum Gruppenwechsel. Mit über hundert Jugendlichen war die Kapelle auf dem Freizeitgelände brechend voll. Erfahrungen der abreisenden Gruppe und Erwartungen der Ankommenden ergänzten sich prächtig.

„Für viele sind die gerade die Freizeiten zu prägenden Erlebnissen in der eigenen Biographie geworden. Es ist einfach gut, mal 14 Tage raus zu sein und sich auf die Gemeinschaft und vielfältige neue Impulse einzulassen“, ergänzt Dekanatsjugendreferent Klaus Grübener. Auch im kommenden Jahr wird es wieder Sommerfreizeiten geben, dann nach Frankreich und Norwegen. Vorher aber können sich die Jugendlichen auf das nächste Wiedersehen beim Dekanatsjugendtag an der Hinterlandhalle Dautphetal am 14. September freuen.