EKHN / DEKANAT. In Hessen und Rheinland-Pfalz ist die Anzahl der Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, leicht gestiegen. Die EKHN mit ihren Kirchengemeinden und Einrichtungen setzt wie auch die Landkreise und die Kommunen alles daran, weitere Infektionen zu verhindern. So ist die für den 21. März angesetzte Dekanatssynode heute (Donnerstag) abgesagt worden. AKTUELL: Im Laufe des Freitags werden Hinweise aus der Kirchenleitung erwartet, die voraussichtlich alle Veranstaltungen inklusive größerer Gottesdienste wie Ordinationen, Trauungen und auch Konfirmationen betreffen.

Die Absage der Dekanatssynode und die zuvor im Gottesdienst vorgesehene Einführung von Pfarrerin Christina Ronzheimer als Stellvertretende Dekanin soll als Präventivmaßnahme dazu beitragen, das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten. Ein Ersatztermin steht noch nicht fest. Unter anderem sind auch die in der kommenden Woche vorgesehenen Fortbildungen des Geschäftsbereichs Kindertagesstätten und Familienzentren in NIedereisenhausen sowie der am Samstag in Oberhörlen geplante Visitationstag des Nachbarschaftsraums Oberland abgesagt. Welche Gottesdienste in den Kirchengemeinden stattfinden, liegt im Verantwortungsbereich der jeweiligen Kirchengemeinde beziehungsweise des Kirchenvorstands.

Die EKHN ruft dazu auf, sich an die Anweisungen der zuständigen Gesundheitsbehörden zu halten. Zudem hat die EKHN auch vorbeugende Maßnahmen veröffentlicht, um das Infektionsrisiko in Gottesdiensten zu minimieren. Die Kirche äußert auch ihre Sorge für die Kranken. Deshalb können Betroffene und Angehörige um ein seelsorgerliches Gespräch bitten. Christinnen und Christen werden gebeten, die Kranken, die Angehörigen, die Menschen in den Gesundheitsdiensten und die Besorgten in Ihre Gebete einzuschließen.

Weitere aktuelle Informationen  (wird laufend aktualisiert)

30 Sekunden Händewaschen: Auf der Toilette des Dekanats rät ein Aushang dazu, die Zeit für ein “Vaterunser” zu nutzen. (Foto: Klaus Kordesch/eöa)

Grundsätzliche Infos für alle

Infektionen vorbeugen – 10 wichtige Hyienetipps (PDF)
Hygienemaßnahmen des Robert-Koch-Instituts (PDF)
Checkliste für die Versorgung im Nofall (PDF)
Hotline des Bundesgesundheits-Ministeriums: 030-346 465 100
Hotline der Kassenärztlichen Bundesvereinigung: 116 117

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Um die Verbreitung des Coronavirus zu unterbinden ist häufiges Händewaschen eine geeignete Maßnahme. Die Hände sollten mindestens 20 Sekunden gewaschen werden. Wasser und Seife genügen. (Foto: © Peter Bernecker / fundus.ekhn.de)