Normalerweise rufen die Glocken Gläubige zum Gottesdienst, jetzt rufen sie in der Coronakrise jeden Tag zum gemeinsamen Gebet. Das Bistum Limburg, das Bistum Mainz und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau empfehlen ein gemeinsames Geläut für maximal fünf Minuten, täglich um 19.30 Uhr.Ziel ist es, in der Kontaktsperre ein hörbares Zeichen der christlichen Gemeinschaft, des gegenseitigen Trosts und der Ermutigung in der Öffentlichkeit zu setzen. Alle sind eingeladen, in dieser Zeit auch eine Kerze ins Fenster zu stellen. Für das Abendgebet gibt es verschiedene Vorschläge, die für ein Gebet genutzt werden können. Gläubige können beispielsweise ein Vater Unser beten, die vorgeschlagenen Gebete zur Corona-Krise sprechen, die Vorschläge zu Gebetszeiten der Kirchen nutzen oder aber auch ganz einfach für Menschen bitten, die ihnen lieb sind, die krank sind oder die in dieser schwierigen Zeit in Krankenhäusern arbeiten.  Dazu sind kurze Texte für zuhause bei den Gemeinden und online erhältlich.

Inzwischen haben sich seit Beginn der Coronakrise in den Gebieten der beteiligten Kirchen – wie bundesweit auch – ganz unterschiedliche Läute-Traditionen zu unterschiedlichsten Zeiten herausgebildet. Wenn sie sich vor Ort – am Besten in regionaler und ökumenischer Verbundenheit – bereits bewährt haben, können sie gerne beibehalten werden.

Die Gebetsvorschläge für das Abendläuten stehen hier zum Download bereit:

https://www.ekhn.de/aktuell/detailmagazin/news/glocken-rufen-oekumenisch-zum-gebet.html

 

Mehr Informationen zum Thema EKHN e und Corona auf

www.ekhn.de/corona

 

PM der EKHN-Öffentlichkeitsarbeit 021 / 24. März 2020,  Darmstadt  – Gemeinsame PM der mit den Bistümern Limburg und Mainz

(Foto: Pixabay/MomentMal)