Dautphetal-Friedensdorf. Unter der Überschrift „hätte, wenn und WÜRDE“ haben sich an den drei Abenden der JugendBibelWoche (JuBiWo) in Friedensdorf rund 570 Jugendliche mit Entscheidungen, Wünschen und Träumen und den Konsequenzen daraus auseinandergesetzt.

Zum Abschluss der „JuBiWo“, zu der die Jugendlichen auch mit drei Shuttlebus-Linien bis nach Friedensdorf und wieder zurück gelangen konnten, entstand am letzten Abend ein Denkmal der besonderen Art: Die Jugendlichen – die meisten im Konfirmandenalter – machten sich dazu Gedanken um „Würde“ und andererseits um all das, was eben nicht gerade würdevoll ist. Die farbigen und mit Sprühlack wetterfest gemachten Tafeln wurden an einer fast vier Meter hohen Figur angebracht, die für die kommenden Wochen an der Dautpher Mittelpunktschule ihren Standort finden soll.

Was ist “unwürdig”? Und was steht für “Würde”? Die Jugendlichen gestalteten farbige Tafeln, die an einer überlebensgroße Figur angebracht in den nächsten Wochen in Dautphe zu sehen sein werden. (Foto: Klaus Kordesch/eöa)

Die überlebensgroße “Würde”-Figur wird – mit den farbig gestalteten Statements der Jugendlichen versehen – in den kommenden Wochen an der Dautpher Mittelpunktschule aufgestellt. (Foto: Klaus Kordesch/eöa)

Wie an den Vorabenden begleitete die „Band ohne Namen“ die erste Stunde des Abends, die mit Anspiel, Liedern und in Arbeitsgruppen in der Kirche stattfand. Am ersten Abend drehte es sich dabei um die Frage nach Entscheidungen und Konsequenzen. Gemeinsam überlegten die 250 Teilnehmer, woran man sich dabei orientieren kann und welche Leitlinien und Werte dabei helfen können. Am Mittwoch ging es dann bei „Wenn“ unter anderem darum, wie eine perfekte Welt aussehen müsste und was das Leben lebenswert macht.

Volles Haus: Insgesamt waren rund 570 Jugendliche bei der JugendBibelWoche (JuBiWo) in Friedensdorf. (Foto: Klaus Kordesch/eöa)

Ein buntes Programm mit Spiel, Spaß und Action schloss sich an den inhaltlichen Teil im benachbarten Gemeindehaus an, wo die Jugendlichen bei Snacks und Getränken andere Leute kennenlernen oder sich wiedersehen und über das Erlebte reden konnten. Ein rund 30-köpfiges Helferteam der Evangelischen Jugend im Dekanat Biedenkopf-Gladenbach rund um Dekanatsjugendpfarrer Stefan Föste und die beiden Dekanatsjugendreferenten Klaus Grübener und Flo Burk sorgten gemeinsam mit Frauen aus der Kirchengemeinde Friedensdorf sowohl für die inhaltlichen Teile der JuBiWo als auch für die Verpflegung und die Arbeiten hinter den Kulissen. Erinnerungsfotos an die drei Abende findet man im Internet unter https://ejubig.de. (klk/eöa)

Spiel, Spaß und Action. Im Anschluss an das JuBiWo-Programm in der Kirche Friedensdorf gab es viele Freizeit-Angebote für die Jugendlichen. (Foto: Klaus Kordesch/eöa)