Dautphetal-Buchenau. Freigemacht von den Lasten des Alltags haben sicham vergangenen Samstag 22 Wanderer, die von Buchenau nach Biedenkopf gepilgert sind. Eingeladen zu dem Pilgertag unter dem Motto „Lernen, frei und leicht zu leben“ hatte das Lebenshaus Osterfeld.

Noch vor dem Start der Pilgerwanderung forderte Waltraud Riedel die Teilnehmer auf dem Kirchplatz in Buchenau auf, einmal bewusst inne zu halten und aus dem Alltagstrott herauszukommen. „Denkt einmal darüber nach, was in der letzten Woche war und was ihr davon bewusst zurücklassen wollt“, forderte sie die Teilnehmer auf. Das Pilgern eigne sich wunderbar, diesen Ballast wenigstens für ein paar Stunden hinter sich zu lassen und sich ganz auf die Freiheit in der Natur zu konzentrieren, erklärte Riedel. Darin unterschieden sich Pilgern und Wandern auch. Beim Pilgern wolle man zur Ruhe kommen, die Stille genießen und das Herz öffnen. Dem solle auch auf dem Weg mit Schweigezeiten immer wieder nachgespürt werden.

22 Pilger haben sich von Buchenau auf den Weg nach Biedenkopf gemacht und dabei während Schweigezeiten ihr Herz geöffnet. (Foto: Sascha Valentin)

Darüber hinaus gehe es aber auch darum, neue Impulse für das Leben zu bekommen und sich mit den anderen auszutauschen. Bevor sich die Gruppe, die sich nicht nur aus Teilnehmern aus Dautphetal, Biedenkopf und Steffenberg, sondern ebenso aus Bad Laasphe oder Stadtallendorf zusammensetzte, endgültig in Bewegung setzte, gab Pfarrer Paul Ulrich Rabe den Pilgern noch einen geistlichen Impuls mit auf den Weg und animierte sie dazu, im bevorstehenden Naturerlebnis die Beziehung zu Gott zu fühlen. (sval)