Auf Einladung von gleich drei Mitgliedskirchen der VEM, nämlich der Gereja Kristen Protestan Simalungun (GKPS), Gereja Kristen Protestan Indonesia (GKPI) und Huria Kristen Indonesia (HKI) treffen sich vom 24. bis 28. September 68 Delegierte der 36 VEM-Mitglieder aus Afrika, Asien und Deutschland sowie zahlreiche Gäste in Parapat, der Stadt am Toba-See auf der indonesischen Insel Sumatra. Während des Studientages der Konferenz wird sich die Vollversammlung mit dem Phänomen der Radikalität des Glaubens im positiven wie negativen Sinne beschäftigen.

Auf der Agenda der alle zwei Jahre stattfindenden Vollversammlung stehen u.a. die Arbeitsberichte des Moderators (Pastor Willem Simarmata) im Namen des Aufsichtsrats, des Generalsekretärs (Pfr. Volker Martin Dally) sowie aus den Abteilungen der VEM und den drei Regionen Afrika, Asien und Deutschland. Eine zukunftsweisende Entscheidung für die Arbeit der VEM betrifft die geplanten Änderungen der Satzung der VEM. Diese sind wichtig, um einerseits die Rechtskräftigkeit der bereits im Jahre 2016 beschlossenen Aufnahme der Rhenish Church South Africa als Vollmitglied zu erwirken und andererseits den Sitzungsrhythmus der Vollversammlung von bislang zwei auf geplante drei Jahre zu ermöglichen, wenn die Vollversammlung der Empfehlung des Rates folgt. Darüber hinaus befinden die Delegierten über den Mitgliedsantrag der indonesischen Kirche Gereja Kalimantan Evangelis (GKE). Besondere Aufmerksamkeit widmet die Versammlung zudem der offiziellen Verleihung des Partnerschaftspreises, der bereits zum zweiten Mal vergeben wird.

Auch drei Delegierte aus der EKHN sind bei der Vollversammlung der VEM in Indonesien mit dabei: Florian Lübeck (Junge Erwachsene), Dr. Uwe Seibert und Pfr. Gerhard Failing, Stellvertreter der Pröpstin Puttkammer
(Foto: Privat)

Im Vorfeld der Versammlung werden die weiblichen Delegierten sowie die jungen Erwachsenen auf eigenen Vorkonferenzen auf die Themen und das Prozedere der Vollversammlung vorbereitet. Ihre Empfehlungen werden dem Plenum ebenfalls vorgelegt. Genutzt wird die internationale Konferenz auch für Regionaltreffen der Delegierten aus Afrika, Asien und Deutschland sowie für Sitzungen des Aufsichtsrats.

Neben der offiziellen Sitzungsagenda werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Vollversammlung auch die Gelegenheit haben, die drei gastgebenden Kirchen im Rahmen eines Empfangs und in den Sonntagsgottesdiensten kennen zu lernen.

Dr. Martina Pauly

Quelle: Vereinigte Evangelische Mission